Wie zeitaufwendig ist die Adressvalidierung?

Adressvalidierungen können sehr zeitaufwendig sein, was vor allem daran liegt, dass die Lesbarkeit der Adressdaten oft nicht optimal ist. Wenn sich die Adressdaten schon bei der Eingabe in ein Formular nicht gut lesen lassen, wird es zusätzlich schwierig, diese für eine Validierung zu nutzen. Auch wenn es keinen Zweifel an der Korrektheit der Adresse gibt, sollten Sie trotzdem immer Kontakt zu Ihren Kunden halten und fragen, ob die Adresse noch richtig ist oder ob Sie einen neuen Versandweg finden müssen.

Aus welchen Daten kann die Adressvalidierung bestehen?

Die Daten für eine Adressvalidierung können aus folgenden Komponenten bestehen:

Postleitzahl

PLZ ist der Teil der Postadresse, der die Postleitzahl enthält. Die Postleitzahl wird oft in Deutschland zur Abkürzung genutzt und erfüllt eine ähnliche Funktion wie die vierstellige PLZ in Österreich oder die sechsstellige PLZ in Frankreich. Wenn Sie Ihren Kunden ihren Briefkastenstandort mitteilen möchten, benutzen Sie meistens einen Ort und eine Postleitzahl. Die Postleitzahlen sind bei den Ländern unterschiedlich stark verbreitet und gelten alsestdatensatz für Adressvalidierung. Zum Beispiel betragen die ersten fünf Stellen in den deutschen Postleitzahlen eine Zwischenzahl und weisen auf den Ort hin. Eine Postleitzahl kann also wie folgt aussehen: 91055 München

Zustellbezirk

Der Zustellbezirk ist ein weiterer Bestandteil der Postleitzahl und gibt den Bezirk des Empfängers an oder die Region, in der der Briefkastenstandort liegt. Er ist mit der ersten Ziffer in der Postleitzahl verbunden und beträgt etwa 5 bis 6 Stellen. Das Format für den Zustellbezirk lautet wie folgt: In diesem Beispiel ist die PLZ 91055 zu finden, daneben kommt noch die Ziffer 8 für den Zustellbezirk. Der letzte Teil nach dem doppelten Punkt zeigt an, dass es sich um einen Wohnsitz handelt. In der Benutzung wird der Zustellbezirk durch das davor liegende Länderkürzel abgekürzt. Zum Beispiel ist die Postleitzahl 91055 München aus dem vorigen Beispiel auch schon als 81055 bekannt. Der Zustellbezirk zeigt also an, in welchem Ort oder Stadtteil der Briefkasten des Empfängers liegt.

Länderkürzel

Der Länderkürzel ist eine weitere Beschreibung des Empfängerortes, die bei der Adressierung verwendet wird und mit den ersten Buchstaben des Ortsnamens beginnt. Dabei kann es sich um eine Voreinstellung handeln, die in Ihrem Softwareprogramm zur Verfügung steht oder Sie können diese selbst festlegen. Die Abkürzungen für Länder sind von Land zu Land unterschiedlich und werden häufig durch eine kleine Bildmarke ergänzt, die den Ort symbolisiert. Zum Beispiel ist die Abkürzung für Deutschland D, für London GB und für New York USA. Die Abkürzungen können natürlich auch von Ihnen selbst gewählt werden oder Sie verwenden die entsprechende ISO-Abkürzung.

Straßenname

Der Straßenname gibt dem Empfänger an, in welcher Stadt er wohnt. Der Straßenname befindet sich unmittelbar hinter der Postleitzahl und ist mit der letzten Ziffer der Postleitzahl verbunden. Das Format für den Straßennamen lautet wie folgt: In diesem Beispiel geht es um die Adresse München 10 Hausnummer 5. Der Straßenname beginnt immer mit einem großen Buchstaben. Die Straßennamen können Sie auch selbst festlegen und Sie können sie auch zur besseren Lesbarkeit verändern. Zum Beispiel könnte die Adresse München 10 Hausnummer 5 in der Nr. 5 genannt werden oder in München, 10 Hausnummer 5.

Postleitzahlenvalidierung

Eine Postleitzahlenvalidierung ist eine Methode, um anhand der PLZ nachzuweisen, ob es sich bei dem Adressaten um den richtigen Empfänger handelt. Einige Programme bieten Funktionen an, mit denen Sie die PLZ des Empfängers abfragen können. Mit Hilfe dieser Datensätze lassen sich dann die restlichen Datensätze für die Adressvalidierung ermitteln und man vergleicht diese mit der PLZ des Empfängers. Aus diesen Datensätzen kann man die richtige Postleitzahl beziehungsweise den Zustellbezirk des Empfängers bestimmen, was die hohe Präzision bei der Adressvalidierung fördert.

Adresse im Gesamtkontext ansehen

Die Adressvalidierung funktioniert am besten, wenn Sie sich zunächst einmal die gesamte Adresse genau anschauen und nicht nur auf einen Teil der Adresse fixiert sein. Vergessen Sie nie, dass es bei der Adresse stets um den Menschen geht, dem diese gehört. Wenn Sie Ihren Kunden also schreiben oder eine E-Mail senden, sollten Sie die ganze Adresse und nicht nur einen Teil davon verwenden. Überprüfen Sie immer die vollständige Lieferadresse und achten Sie darauf, dass die Adresse gesamthaft richtig ist. Erst wenn Sie alle Informationen überprüft haben, können Sie mit einer Adressvalidierung beginnen.

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